Amalgamentfernung: Wie wird Amalgam durch biokompatible Materialien ersetzt?

Vor einigen Jahrzehnten war Amalgam eines der am häufigsten verwendeten Materialien für Zahnfüllungen. Es galt als besonders langlebig, kostengünstig und einfach in der Verarbeitung – Eigenschaften, die es lange Zeit zum Standard in der Zahnmedizin machten. Was damals jedoch kaum berücksichtigt wurde: Amalgam enthält Quecksilber, ein Schwermetall, das sowohl gesundheitlich als auch ökologisch kritisch betrachtet wird.
Heute ist die Verwendung von Amalgam in der Schweiz stark eingeschränkt und wird nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt. Moderne Zahnmedizin setzt stattdessen auf hochwertige, biokompatible Materialien, die deutlich besser verträglich sind. Lesen Sie alles, was Sie über die Amalgamentfernung wissen müssen, im neusten Blogbeitrag der Praxis Doctor POLAT in Zürich.

Wie gefährlich ist Amalgam wirklich?

Amalgam besteht zu etwa 50 Prozent aus Quecksilber, das in einer Metalllegierung aus Silber, Kupfer, Zinn und Zink gebunden ist. Solange die Füllung intakt ist, gilt das Risiko einer Freisetzung als relativ gering. Dennoch lässt sich nicht vollständig ausschließen, dass durch Kauen, Abrieb oder Temperaturschwankungen geringe Mengen Quecksilber freigesetzt werden.
Das individuelle Risiko hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Anzahl der Amalgamfüllungen, dem Alter und Zustand der Füllungen und persönlichen Kaugewohnheiten. Sobald Füllungen undicht werden oder sich feine Risse bilden, steigt das Risiko deutlich. In solchen Fällen empfehlen wir in unserer Praxis in Zürich eine professionelle Amalgamentfernung, um mögliche Belastungen zu reduzieren.

Wie funktioniert eine Amalgamentfernung?

Eine fachgerechte Amalgamsanierung erfordert höchste Sorgfalt und spezielle Schutzmaßnahmen, um Patient und Behandler vor Quecksilberdämpfen zu schützen.
Der Ablauf einer Amalgamentfernung in Zürich sieht in der Regel wie folgt aus:

  • Isolation mit Kofferdam: Ein spezielles Gummituch schützt den Mundraum und isoliert den betroffenen Zahn.
  • Schonende Entfernung: Die Amalgamfüllung wird mit niedriger Drehzahl und unter ständiger Wasserkühlung entfernt, um Dampfentwicklung zu vermeiden.
  • Absaugtechnik: Ein leistungsstarker Spezialsauger reduziert die Aufnahme von Partikeln und Dämpfen.
  • Reinigung und Versorgung: Nach gründlicher Reinigung wird der Zahn mit einem modernen, biokompatiblen Material versorgt.

Dabei kommen keramische Füllungen zum Einsatz, die mithilfe des CEREC-Verfahrens oft in nur einer Sitzung hergestellt werden können. Die Amalgamentfernung dauert bei uns in Zürich etwa 45 bis 60 Minuten und erfolgt unter lokaler Betäubung.

Biokompatibles Material bei Amalgamentfernung in Zürich

Die Zahngesundheit beeinflusst den gesamten Körper – und umgekehrt. Deswegen spielt die ganzheitliche Betrachtung der Gesundheit in unsere Zahnarztpraxis in Zürich eine große Rolle. Und daher setzen wir auch bei jeder Amalgamentfernung auf hochwertige, biokompatible Materialien wie Keramik. Diese bieten zahlreiche Vorteile:

  • sehr gute Verträglichkeit
  • hohe Stabilität und Langlebigkeit
  • ästhetisch natürliches Aussehen
  • frei von Schadstoffen
  • umweltfreundlich

Keramikfüllungen stehen Amalgam in puncto Haltbarkeit in nichts nach – sind jedoch deutlich verträglicher für Mensch und Umwelt.

Ihre Experten für Amalgamentfernung in Zürich

Die Entfernung von Amalgam erfordert Erfahrung, Präzision und ein hohes Maß an Fachwissen. In der Praxis Doctor POLAT in Zürich bieten wir Ihnen eine sichere und schonende Amalgamentfernung sowie eine hochwertige Versorgung mit modernen Materialien. Unser Ziel ist es, Ihre Zahngesundheit nachhaltig zu verbessern – im Einklang mit Ihrem gesamten Wohlbefinden. Sie haben Fragen zur Amalgamentfernung in Zürich oder möchten sich beraten lassen? Get in touch – wir sind gerne für Sie da.