Störfelder rechzeitig erkennen mit dem RANTES-Wert

Über Störfelder und wie man sie saniert, haben wir hier bereits berichtet. Aber bevor man dem Problem zu Leibe rücken kann, muss man es erst einmal erkennen – und das ist bei Störfeldern gar nicht so leicht, denn die zugrundeliegenden Entzündungsprozesse laufen oft lange Zeit unbemerkt ab und werden meist als Zufallsbefund entdeckt. Es gibt allerdings durchaus Methoden, um Störfelder gezielt aufzuspüren. Eines dieser Verfahren beruht auf dem sogenannten RANTES-Wert. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, was genau dahintersteckt und wie das Prinzip funktioniert.

Störfelder - what was that again?

Von einem Störfeld spricht man, wenn eine chronische Belastung im Kiefer für gesundheitliche Beschwerden und Symptome im ganzen Körper sorgt, deren Auslöser schwer zu erkennen sind. Als häufigste Ursache gelten fehlerhaft wurzelbehandelte Zähne und eine daraus resultierende Entzündung des Kieferknochens. Diese Entzündung kann in einigen Fällen dazu führen, dass das Knochengewebe abgebaut wird – man spricht dann von einer fettig-degenerativen Osteonekrose (FDOK, auch NICO = Neuralgia-Inducing Cavitational Osteonecrosis genannt). Während viele Störfelder eher schwammige Symptome wie Abgeschlagenheit und Schwindel verursachen, kann eine FDOK zu starken, stechenden Schmerzen führen.

    Was ist der RANTES-Wert?

    RANTES steht für Regulated And Normal T cell Expressed and Secreted. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich dabei um einen Botenstoff, den der Körper bei Entzündungen ausschüttet, um gewissermaßen die Aufmerksamkeit des Immunsystems auf den betroffenen Bereich zu lenken. Er sorgt dafür, dass sich vermehrt beispielsweise Killer- und Fresszellen an den entzündeten Stellen sammeln. Die Konzentration dieses Botenstoffs im Blut kann man messen und daran ablesen, ob der Körper möglicherweise gerade eine Entzündung bekämpft.

    Was genau kann man durch die Bestimmung des RANTES-Werts erkennen?

    Grundsätzlich bedeutet ein erhöhter RANTES-Wert nicht zwingend, dass ein Störfeld im Kieferbereich vorliegt. Denn auch andere Entzündungsprozesse und Krankheiten wie Rheuma oder Asthma können als Ursache dafür in Betracht kommen. Aber: Mittlerweile haben diverse Studien gezeigt, dass eine FDOK immer mit sehr hohen RANTES-Werten im betroffenen Gewebe verbunden ist. Finden sich diese Marker also in erhöhter Konzentration in Ihrem Blut und andere Ursachen können ausgeschlossen werden, liegt der Verdacht auf ein Störfeld nahe. Dann können wir mittels hochmoderner Methoden wie der digitalen Volumentomographie (DVT) herausfinden, ob in Ihrem Kiefer tatsächlich unerkannt eine Entzündung abläuft. Bei der DVT handelt es sich um ein strahlungsarmes, hochauflösendes Verfahren zum 3D-Röntgen. So können wir die durch FDOK entstehenden Hohlräume im Kiefer aufspüren und die Behandlung einleiten.

      Doctor POLAT in Zürich: Always there for you

      Sie leiden an den beschriebenen Beschwerden und möchten abklären, ob ein Störfeld dafür verantwortlich sein kann? Dann vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin in unserer Praxis. Übrigens: Eine Bestimmung des RANTES-Wertes lässt sich perfekt mit einer ausführlichen Nährstoffanalyse verbinden. So erkennen wir nicht nur potenzielle Störfelder, sondern können auch Mangelerscheinungen vorbeugen und mit einer gezielten Supplementierung dafür sorgen, dass Ihr Körper optimal versorgt ist. Get in touch!